Joa, wer hat davon nicht mal gehört? Twilight. Auch bekannt - hierzulande vllt. besser - unter dem deutschen Titel "Bis(s)".
Ich hasse diese Bücher. Es sind insgesamt 4, und sie sind nicht nur mies geschrieben mit kaum vorhandenem Plot und flachen Charakteren, und dazu noch subtil antifeministisch und verherrlichen Stalking, NEIN, diese Bücher haben auch den Ruf, den Vampire einmal hatten, nachhaltig und erschütternd ruiniert.
Diejenigen, die nicht total auf die Bücher abfahren, wollen wegen Twilight keine Vampirbücher mehr lesen. Weil Twilight das Bild des Vampirs von "Nachtgestalt, gefährlich, trinkt frisches, menschliches Blut, Jäger" in "Jammerlappen, weichgespült, selbstmitleidig, hält sich für verflucht, trinkt Tierblut, sentimental" gewandelt hat. Wenn man heutzutage einen Vampirroman lesen will oder schreibt, ist man sozusagen schon genötigt zu sagen, dass man NICHT die Twilight-Style-Vampire nennt, sondern nachtaktive, blutsaugende Untote.
Ich mag Vampire nämlich. Vampire. Nicht das, was in Twilight als Vampir bezeichnet wird, sondern VAMPIRE. Leider ist fast alles, was ich zu dem Thema finde, irgendwie Twilight-artig. Sprich: Jammernder, weichgespülter, zahnloser Kuschelvampir, verliebt sich in unscheinbares Mauerblümchen. Wie süß. Nicht.
Wie soll ich das finden? Ich finde es scheiße. Ja. Genau. Richtig gehört. Ich will nicht mehr jedes Mal dazu sagen müssen, welche Art Vampir ich mag und welche nicht. Ich will nicht, dass Vampirbücher mittlerweile von vornherein ein komisches Stigma haben, weil man automatisch an Twilight dabei denkt, statt an Dracula. Oder andere vampirische Vampire eben.
Das ist das, was mich momentan am meisten an Twilight aufregt. Es ruiniert ein Fantasiegeschöpf, dass davor noch wunderbar funktioniert hat, gerade weil es in seiner raubtierhaften Gefährlichkeit irgendwie faszinierend war. Aber heutzutage sind Vampire nicht mehr gefährlich, sie sind so zahnlos wie Nachbars 18 Jahre alter dicker Kater, und auch genauso gefährlich.
Danke, Stephenie Meyer. Du wirst in die Geschichte eingehen als die Frau, die die Vampire ruiniert hat. DAS muss man erst mal hinkriegen.
Ich habe fertig.
Andaurils 5 Cents
Sonntag, 8. Dezember 2013
Montag, 28. Januar 2013
X-Men
Ich hab nicht viele von den Comics gelesen, aber alle Filme gesehen und auch die alte Zeichentrickserie befindet sich in meinem Besitz...
Die Filme fand ich eig. gut, bis auf "The Last Stand". Da war schon zu erkennen, dass die mit dem alten Regisseur besser dran gewesen wären. Es war zwar nicht alles schlecht an dem Film - namentlich, Kitty Pryde und Hank McCoy waren nicht schlecht an dem Film - aber sonst... so richtig WTF kam es dann aber, als ich die "Dark Phoenix Saga" als Comic las. Dieser Handlungsstrang ist einer der berühmtesten im X-Verse und gipfelt im Opfertod von Jean Grey, einem der HAUPTCHARAKTERE! Die Phönixforce vereinigt sich mit ihr, wodurch sie nach ihrem ersten Tod wiederbelebt wird und zuerst kann sie diese Inkarnation von Leben und Tod noch beherrschen, bis der Hellfire Club und ein gewisser Mutant dessen Name mir gerade entfallen ist ihre geistigen Blockaden durch psychische Illusionen zerstören. Dadurch gewinnt die Phönixforce die Oberhand und treibt Jean in den Wahnsinn, wodurch sie schließlich einen Stern zerstört und dadurch einen ganzen Planeten + Bewohner vernichtet. Dafür verlangen unter anderem die Shi'ar Gerechtigkeit und am Ende tötet Jean sich selbst (die zwischenzeitlich durch Professer X wieder zu Vernunft gebracht wurde, Telepathie ist was tolles), um ihre Freunde davor zu bewahren, von den außerirdischen Truppen (die darum kämpfen, dass Jean nicht hingerichtet wird) aufgerieben und vernichtet zu werden.
Tja... irgendwie wurde dieser Handlungsstrang in X3 wieder aufgegriffen... irgendwie... nur hat der liebe Regisseur Jean Grey hier kurzerhand zu einer Verrückten mit 2 Persönlichkeiten gemacht. Jean 1 ist nett und hat mittlere Mutantenkräfte, und Jean 2 nennt sich Phönix und ist supermächtig. Die kosmische Phönixforce degradiert zur Persönlichkeitsstörung... und das ganze zusammen gesteckt mit der aufgeplusterten Geschichte um ein Mutantenheilmittel, in dem X-Men und Bruderschaft am Ende sinnlos aufeinander einkloppen, weil die X-Men das Heilmittel verteidigen, obwohl sie doch dagegen sind... WTF? Eigentlich gute Charaktere werden fröhlich bösifiziert (Jamie Madrox aka Multiple Man, in den Comics ein Freund der X-Men, ist hier auf einmal pöhse!) und Hauptcharaktere sterben gleich am Stück... Scott Summers sogar schon in den ersten paar Minuten, und Professor Xavier wird von Jean Grey aka Phönix in seine molekularen Einzelteile zerlegt... Yay! Nicht.
Jedenfalls... die Filme mag ich, bis auf X3 eben. Trotzdem, seit ich mir die alte Comicserie reinziehe und ein paar der Comics lese, wundere ich mich schon ein bisschen über die Filminterpretation der Charaktere. Jean Grey, Storm, Cyclops, Wolverine, Nightcrawler, Professor X... die passen ganz gut auf die Comic-Versionen der Charaktere. Also charakterlich (optisch nicht 100%, aber wer verlangt das schon? Hugh Jackman ist z.B. deutlich größer als der Comic-Wolverine, der eher gedrungen ist). Magneto passt auch. Aber... Rogue? Im Comic ist sie Badass, die Ziehtochter von Mystique, eine Exschurkin, jetzt zwar eine von den guten, aber eben... Badass. Im Film ist sie ein Mauerblümchen, schüchtern und zurückhaltend. So ziemlich das Gegenteil der Comic-Rogue. Mystique ist im Comic eine selbstsüchtige Opportunistin... im Film ist sie Magnetos treue Gefolgsfrau. Und Pyro... im Comic ist ein erwachsener Pyromane mit Flammenwerfern und Verbündeter von Mystique, im Film ist er ein etwa siebzehnjähriger Halbstarker mit Feuerzeug... aner, was soll's. Künstlerische Freiheit, und bei Marvel gibt's sowieso so viele verschiedene Parallelwelten... da passt diese Version auch irgendwo rein. X1 und X2 waren gute Unterhaltung mit einer gewissen Tiefe (wie im Comic und der Trickfilmserie sind die Mutanten auch hier eine diskrimierte und gefürchtete Minderheit), die Bösewichter sind ebenfalls nicht flach. In X2 gab es neben Magneto auch noch William Stryker als Gegenspieler. Also nicht nur Magneto, der ewig Böse (der übrigens neben Mister Sinister oder Shadow King oder Apokalypse ein ganz netter Kerl ist, in der Comicserie hab ich ihn sogar richtig lieb gewonnen... )
Äh ja... ich sehe gerade, dieser Beitrag führt irgendwie nirgendwo hin.
Was ich sagen wollte, die X-Men sind sowas wie eine stille Faszination für mich. Ich würde gerne eine FF schreiben, weiß dafür aber zu wenig über die Charaktere und die Handlungsstränge. Was ärgerlich ist. Ich will schließlich kein OOC schreiben. Und mich auch nicht unbedingt nach den Filmen richten. Die ich zwar mag, aber die Comics sind so reich an Charakteren - die in den Filmen gar nicht mal auftauchen. Oder nur als Statisten/Nebencharaktere kurz mal durchs Bild huschen. Und ich mag Mystique auch eher als unabhängige Istanz denn als Magnetos Gefolgsfrau...
Ixh glaube, ich werde wohl nie eine solche FF schreiben... aber vielleicht finde ich irgendwann eine gute X-Men-Comic-FF um mich daran zu erfreuen. Keine X-Men-Movie-FF, in der Mary Sue mit einer Kopie von Storms/Jeans/Icemans/Pyros Kräften wahlweise Pyro, Iceman, Wolverine oder Cyclops verführt und v... verliebt in sich macht (*grusel!* Die treiben sich auch überall herum!)
Ich sag euch gleich, meine X-Men-OC (sollte sie jemals das Licht des Papiers/Word-Documents erblicken) hat auffällige Tentakel und ist kreideweiß. Jawoll! Und sie ist eine Art menschliches Chamäleon mit der Zusatzfähigkeit, Psiwellen auszustoßen, die im Umkreis von ungefähr 3-5 Metern Dinge umstoßen und die Sinne lahmlagen können. Da ist aber nichts gezieltes dran... sie ist ein Gamma-Level-Mutant, keiner von diesen Alphas (oder sogar Omegas) die sich in Sue-FFs an die männlichen Canoncharaktere (aber nur die aus den Filmen bekannten) heranschmeißen. Und sie wird sich keinen Canoncharakter schnappen, oh nein.
Das sei nur mal gesagt. Ich werde das bestimmt nie schreiben können... zu wenig Wissen, ich würde OoC und OoU werden und das will ich nicht.
Jedenfalls,
my 5 Cents
mlg
Andauril
Die Filme fand ich eig. gut, bis auf "The Last Stand". Da war schon zu erkennen, dass die mit dem alten Regisseur besser dran gewesen wären. Es war zwar nicht alles schlecht an dem Film - namentlich, Kitty Pryde und Hank McCoy waren nicht schlecht an dem Film - aber sonst... so richtig WTF kam es dann aber, als ich die "Dark Phoenix Saga" als Comic las. Dieser Handlungsstrang ist einer der berühmtesten im X-Verse und gipfelt im Opfertod von Jean Grey, einem der HAUPTCHARAKTERE! Die Phönixforce vereinigt sich mit ihr, wodurch sie nach ihrem ersten Tod wiederbelebt wird und zuerst kann sie diese Inkarnation von Leben und Tod noch beherrschen, bis der Hellfire Club und ein gewisser Mutant dessen Name mir gerade entfallen ist ihre geistigen Blockaden durch psychische Illusionen zerstören. Dadurch gewinnt die Phönixforce die Oberhand und treibt Jean in den Wahnsinn, wodurch sie schließlich einen Stern zerstört und dadurch einen ganzen Planeten + Bewohner vernichtet. Dafür verlangen unter anderem die Shi'ar Gerechtigkeit und am Ende tötet Jean sich selbst (die zwischenzeitlich durch Professer X wieder zu Vernunft gebracht wurde, Telepathie ist was tolles), um ihre Freunde davor zu bewahren, von den außerirdischen Truppen (die darum kämpfen, dass Jean nicht hingerichtet wird) aufgerieben und vernichtet zu werden.
Tja... irgendwie wurde dieser Handlungsstrang in X3 wieder aufgegriffen... irgendwie... nur hat der liebe Regisseur Jean Grey hier kurzerhand zu einer Verrückten mit 2 Persönlichkeiten gemacht. Jean 1 ist nett und hat mittlere Mutantenkräfte, und Jean 2 nennt sich Phönix und ist supermächtig. Die kosmische Phönixforce degradiert zur Persönlichkeitsstörung... und das ganze zusammen gesteckt mit der aufgeplusterten Geschichte um ein Mutantenheilmittel, in dem X-Men und Bruderschaft am Ende sinnlos aufeinander einkloppen, weil die X-Men das Heilmittel verteidigen, obwohl sie doch dagegen sind... WTF? Eigentlich gute Charaktere werden fröhlich bösifiziert (Jamie Madrox aka Multiple Man, in den Comics ein Freund der X-Men, ist hier auf einmal pöhse!) und Hauptcharaktere sterben gleich am Stück... Scott Summers sogar schon in den ersten paar Minuten, und Professor Xavier wird von Jean Grey aka Phönix in seine molekularen Einzelteile zerlegt... Yay! Nicht.
Jedenfalls... die Filme mag ich, bis auf X3 eben. Trotzdem, seit ich mir die alte Comicserie reinziehe und ein paar der Comics lese, wundere ich mich schon ein bisschen über die Filminterpretation der Charaktere. Jean Grey, Storm, Cyclops, Wolverine, Nightcrawler, Professor X... die passen ganz gut auf die Comic-Versionen der Charaktere. Also charakterlich (optisch nicht 100%, aber wer verlangt das schon? Hugh Jackman ist z.B. deutlich größer als der Comic-Wolverine, der eher gedrungen ist). Magneto passt auch. Aber... Rogue? Im Comic ist sie Badass, die Ziehtochter von Mystique, eine Exschurkin, jetzt zwar eine von den guten, aber eben... Badass. Im Film ist sie ein Mauerblümchen, schüchtern und zurückhaltend. So ziemlich das Gegenteil der Comic-Rogue. Mystique ist im Comic eine selbstsüchtige Opportunistin... im Film ist sie Magnetos treue Gefolgsfrau. Und Pyro... im Comic ist ein erwachsener Pyromane mit Flammenwerfern und Verbündeter von Mystique, im Film ist er ein etwa siebzehnjähriger Halbstarker mit Feuerzeug... aner, was soll's. Künstlerische Freiheit, und bei Marvel gibt's sowieso so viele verschiedene Parallelwelten... da passt diese Version auch irgendwo rein. X1 und X2 waren gute Unterhaltung mit einer gewissen Tiefe (wie im Comic und der Trickfilmserie sind die Mutanten auch hier eine diskrimierte und gefürchtete Minderheit), die Bösewichter sind ebenfalls nicht flach. In X2 gab es neben Magneto auch noch William Stryker als Gegenspieler. Also nicht nur Magneto, der ewig Böse (der übrigens neben Mister Sinister oder Shadow King oder Apokalypse ein ganz netter Kerl ist, in der Comicserie hab ich ihn sogar richtig lieb gewonnen... )
Äh ja... ich sehe gerade, dieser Beitrag führt irgendwie nirgendwo hin.
Was ich sagen wollte, die X-Men sind sowas wie eine stille Faszination für mich. Ich würde gerne eine FF schreiben, weiß dafür aber zu wenig über die Charaktere und die Handlungsstränge. Was ärgerlich ist. Ich will schließlich kein OOC schreiben. Und mich auch nicht unbedingt nach den Filmen richten. Die ich zwar mag, aber die Comics sind so reich an Charakteren - die in den Filmen gar nicht mal auftauchen. Oder nur als Statisten/Nebencharaktere kurz mal durchs Bild huschen. Und ich mag Mystique auch eher als unabhängige Istanz denn als Magnetos Gefolgsfrau...
Ixh glaube, ich werde wohl nie eine solche FF schreiben... aber vielleicht finde ich irgendwann eine gute X-Men-Comic-FF um mich daran zu erfreuen. Keine X-Men-Movie-FF, in der Mary Sue mit einer Kopie von Storms/Jeans/Icemans/Pyros Kräften wahlweise Pyro, Iceman, Wolverine oder Cyclops verführt und v... verliebt in sich macht (*grusel!* Die treiben sich auch überall herum!)
Ich sag euch gleich, meine X-Men-OC (sollte sie jemals das Licht des Papiers/Word-Documents erblicken) hat auffällige Tentakel und ist kreideweiß. Jawoll! Und sie ist eine Art menschliches Chamäleon mit der Zusatzfähigkeit, Psiwellen auszustoßen, die im Umkreis von ungefähr 3-5 Metern Dinge umstoßen und die Sinne lahmlagen können. Da ist aber nichts gezieltes dran... sie ist ein Gamma-Level-Mutant, keiner von diesen Alphas (oder sogar Omegas) die sich in Sue-FFs an die männlichen Canoncharaktere (aber nur die aus den Filmen bekannten) heranschmeißen. Und sie wird sich keinen Canoncharakter schnappen, oh nein.
Das sei nur mal gesagt. Ich werde das bestimmt nie schreiben können... zu wenig Wissen, ich würde OoC und OoU werden und das will ich nicht.
Jedenfalls,
my 5 Cents
mlg
Andauril
Dienstag, 15. Januar 2013
Zockööön! Vampire 2
Es war einmal ein fünfzehnjähriges Andauril, das besuchte mit seiner Mama einen Real und fand dort in der kleinen Software-Ecke ein Spiel das heißt hieß: "Vampire the Masquerade: Bloodlines". Und obgleich die Verkäuferim dem Andauril erklärte, es wäre zu jung für jenes Game (USK 16) erbarmte sich die Mutter der kleinen Andauril und kaufte ihr jenes Game.
Und das Andauril spielte das Game glücklich und begeistert bis ans Ende ihrer Tage... oder so.
Ein schönes Märchen, nicht wahr? Und ein wahres noch dazu.
Ich hatte damals nur flüchtig von dem Game gehört und es reizte mich, also... ich habe es bis zum heutigen Tag nicht bereut, es gewagt zu haben. Vampire Bloodlines gehört für mich unangefochten zu den besten RPGs und ist bis heute so ziemlich mein Maßstab für gute RPGs geblieben (bis auf die Bugs... von denen ich aber angenehm wenige hatte! Jippie!)
Worum geht es da also? Lest mal den Titel, Mensch! Vampire natürlich! Das Spiel basiert auf dem P&P-Rollenspiele "Vampire: Die Maskerade", das - welch Überraschung! - ebenfalls von Vampiren handelt. In diesem Vampir-Rollenspiel geht es darum, dass man einen Vampir spielt, der sich mit den Problemen des Unlebens herumschlägt wie... fiesen Werwölfen die ihn töten wollen (obwohl die Werwölfe in jener sogenannten "World of Darkness" eig. netter sind als die Vampire...) und fiesen anderen Vampiren, die ihn auch töten wollen, und fiesen Menschen, die ihn töten wollen, und fiesen Intrigen, die darauf abzielen, ihn zu töten. Dabei muss der Blutsauger drauf achten, dass er sich an die Maskerade hält - was grob gesagt bedeutet, dass er sich verhält wie ein Mensch und keine Sachen macht, die den Menschen verraten könnten, dass es da außer ihnen noch andere Kreaturen gibt - und nicht seinen wilden Trieben nachgibt die ihn zu einem blutrünstigen, hirnlosen Monster machen.
Soweit, so der Hintergrund. Jedenfalls ist das ein sehr düsteres Setting, das - da es hier um Vampire geht! - natürlich hauptsächlich Nachts spielt. So auch in besagtem Vampire-PC-Spiel. Darin spielen wir einen neugeschaffenen Vampir, der eigentlich nicht existieren dürfte, da sein Erschaffer ihn ohne Erlaubnis gemacht hat. Eigentlich soll auch der Spielercharakter sterben, aber zum Glück gibt es da einen Anarchen namens Nines, der dieses Vorhaben dem geleckten Ventrue Sebastian LaCroix ausreden kann. Fortan benutzt uns letzterer um für ihn die Drecksarbeit zu machen.
Tja, der Spielercharakter erlebt also hautnah die intrigante, gefährliche Vampirgesellschaft und gerät schnell zwischen die Fronten, alles in herrlich düsterer Atmosphäre untermalt von stets der passenden Musik. Die Geschichte wird mit Cutszenes erzählt und durch herrlich abwechslungsreiche Quests vorangetrieben. Und diese herrlich abwechslungsreichen Quests finden sich auch in den Nebenquests.
Kurz, es ist ein Genuss. Man spürt praktisch ständig das Kribbeln von Gefahr im Nacken, und das beste ist, dass die Wahl des Clans, des Geschlechts und der Fähigkeiten, Talente usw. auch noch eine echte Auswirkung hat. Wenn ich als Malkavianer spiele - das sind Vampire, die allesamt verrückt sind - habe ich völlig andere Dialogoptionen. Dein man ist ja gaga - und so lesen sich diese Dialogoptionen auch. Und die Reaktionen sind entsprechend, man wird regelmäßig schräg angeschaut. Dann wären da die Nosferatu, die so hässlich sind, dass viele NPCs bei ihrem Anblick die Krise bekommen. Und dann die NPCs - da gibt es jede Menge interessanter, bemerkenswerter Charaktere. Zum Beispiel Smiling Jack, einen alten Vampir der mal ein Pirat war und einfach nur eine coole Sau ist. Oder ein malkavianisches Zwillingspaar, die eig. ein und dieselbe Person sind - Stichwort: Multiple Persönlichkeiten. Oder den sadistischen Nosferatu Gary Golden, der einmal ein Stummfilmstar war und jetzt als missgestalteter Hässling in der Kanalisation leben muss.
Und jetzt sitzt ein inzwischen 21 jähriges Andauril wieder vor dem PC, schreibt in ihren Block und überlegt, ob sie einen neuen Charakter erstellen und sich wieder als Blutsauger ins Abenteuer stürzen soll. Es hat große Lust dazu, aber so viele andere Dinge im Kopf... was würdet ihr dem kleinen Andaurilchen also raten?
Welche PC Games sind euch in ewiger positiver Erinnerung geblieben, so dass ihr sie immer wieder zocken könntet? Schreibts in die Kommentare!
So far
my 5 Cents
Eure Andauril
Und das Andauril spielte das Game glücklich und begeistert bis ans Ende ihrer Tage... oder so.
Ein schönes Märchen, nicht wahr? Und ein wahres noch dazu.
Ich hatte damals nur flüchtig von dem Game gehört und es reizte mich, also... ich habe es bis zum heutigen Tag nicht bereut, es gewagt zu haben. Vampire Bloodlines gehört für mich unangefochten zu den besten RPGs und ist bis heute so ziemlich mein Maßstab für gute RPGs geblieben (bis auf die Bugs... von denen ich aber angenehm wenige hatte! Jippie!)
Worum geht es da also? Lest mal den Titel, Mensch! Vampire natürlich! Das Spiel basiert auf dem P&P-Rollenspiele "Vampire: Die Maskerade", das - welch Überraschung! - ebenfalls von Vampiren handelt. In diesem Vampir-Rollenspiel geht es darum, dass man einen Vampir spielt, der sich mit den Problemen des Unlebens herumschlägt wie... fiesen Werwölfen die ihn töten wollen (obwohl die Werwölfe in jener sogenannten "World of Darkness" eig. netter sind als die Vampire...) und fiesen anderen Vampiren, die ihn auch töten wollen, und fiesen Menschen, die ihn töten wollen, und fiesen Intrigen, die darauf abzielen, ihn zu töten. Dabei muss der Blutsauger drauf achten, dass er sich an die Maskerade hält - was grob gesagt bedeutet, dass er sich verhält wie ein Mensch und keine Sachen macht, die den Menschen verraten könnten, dass es da außer ihnen noch andere Kreaturen gibt - und nicht seinen wilden Trieben nachgibt die ihn zu einem blutrünstigen, hirnlosen Monster machen.
Soweit, so der Hintergrund. Jedenfalls ist das ein sehr düsteres Setting, das - da es hier um Vampire geht! - natürlich hauptsächlich Nachts spielt. So auch in besagtem Vampire-PC-Spiel. Darin spielen wir einen neugeschaffenen Vampir, der eigentlich nicht existieren dürfte, da sein Erschaffer ihn ohne Erlaubnis gemacht hat. Eigentlich soll auch der Spielercharakter sterben, aber zum Glück gibt es da einen Anarchen namens Nines, der dieses Vorhaben dem geleckten Ventrue Sebastian LaCroix ausreden kann. Fortan benutzt uns letzterer um für ihn die Drecksarbeit zu machen.
Tja, der Spielercharakter erlebt also hautnah die intrigante, gefährliche Vampirgesellschaft und gerät schnell zwischen die Fronten, alles in herrlich düsterer Atmosphäre untermalt von stets der passenden Musik. Die Geschichte wird mit Cutszenes erzählt und durch herrlich abwechslungsreiche Quests vorangetrieben. Und diese herrlich abwechslungsreichen Quests finden sich auch in den Nebenquests.
Kurz, es ist ein Genuss. Man spürt praktisch ständig das Kribbeln von Gefahr im Nacken, und das beste ist, dass die Wahl des Clans, des Geschlechts und der Fähigkeiten, Talente usw. auch noch eine echte Auswirkung hat. Wenn ich als Malkavianer spiele - das sind Vampire, die allesamt verrückt sind - habe ich völlig andere Dialogoptionen. Dein man ist ja gaga - und so lesen sich diese Dialogoptionen auch. Und die Reaktionen sind entsprechend, man wird regelmäßig schräg angeschaut. Dann wären da die Nosferatu, die so hässlich sind, dass viele NPCs bei ihrem Anblick die Krise bekommen. Und dann die NPCs - da gibt es jede Menge interessanter, bemerkenswerter Charaktere. Zum Beispiel Smiling Jack, einen alten Vampir der mal ein Pirat war und einfach nur eine coole Sau ist. Oder ein malkavianisches Zwillingspaar, die eig. ein und dieselbe Person sind - Stichwort: Multiple Persönlichkeiten. Oder den sadistischen Nosferatu Gary Golden, der einmal ein Stummfilmstar war und jetzt als missgestalteter Hässling in der Kanalisation leben muss.
Und jetzt sitzt ein inzwischen 21 jähriges Andauril wieder vor dem PC, schreibt in ihren Block und überlegt, ob sie einen neuen Charakter erstellen und sich wieder als Blutsauger ins Abenteuer stürzen soll. Es hat große Lust dazu, aber so viele andere Dinge im Kopf... was würdet ihr dem kleinen Andaurilchen also raten?
Welche PC Games sind euch in ewiger positiver Erinnerung geblieben, so dass ihr sie immer wieder zocken könntet? Schreibts in die Kommentare!
So far
my 5 Cents
Eure Andauril
Freitag, 11. Januar 2013
Hallo fürs neue Jahr
Es gibt mich noch, bloggenderweise - wie man sieht.
Mein Weihnachten war angenehm... ruhig, im engsten Kreis der Familie, bis auf die Musik, die wir hatten natürlich... irgendwann hat mein Vater die Beatles CD eingelegt, die meine Schwester und ich ihm geschenkt hatten... ;)
Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich bekommen habe. Und ich hatte auch nicht viel verlangt.
Jetzt ist die Weihnachtszeit zwar vorbei, der Tannenbaum steht aber immer noch herum. Wir sind wohl einfach zu faul, den abzuschmücken und endlich mal raus zu werfen... naja, irgendwann nadelt er uns den Teppich voll und dann kommen wir nicht drum herum.
Nio, meine kleine Katze, macht sich gut. Sie ist jetzt 7 Monate alt und wir warten irgendwie die ganze Zeit drauf, dass sie anfängt, sich maunzend über den Boden zu rollen und lauter Kater vor unserer Tür stehen. Aber ich lasse sie nicht vor die Tür, bevor sie nicht kastriert ist. Das wäre mir sonst zu riskant.
Vor ein paar Tagen hat unser Hund, Juno, sich in unbedingt in Scheiße wälzen müssen... igitt! Wir mussten sie duschen, weil es mit dem Waschlappen nicht abging. Seither nenne ich sie irgendwie immer wieder Stinkerchen, aus dem naheliegenden Grund, dass sie wirklich gestunken hat bis zum Himmel.
Sonst ist bei mir eig. nichts bemerkenswertes vorgefallen und ich habe gerade nicht die Motivation, übers Schreiben und Spielen usw. zu fachsimpeln. Vielleicht ein andermal ja.
My 5 Cents
Andauril
Mein Weihnachten war angenehm... ruhig, im engsten Kreis der Familie, bis auf die Musik, die wir hatten natürlich... irgendwann hat mein Vater die Beatles CD eingelegt, die meine Schwester und ich ihm geschenkt hatten... ;)
Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich bekommen habe. Und ich hatte auch nicht viel verlangt.
Jetzt ist die Weihnachtszeit zwar vorbei, der Tannenbaum steht aber immer noch herum. Wir sind wohl einfach zu faul, den abzuschmücken und endlich mal raus zu werfen... naja, irgendwann nadelt er uns den Teppich voll und dann kommen wir nicht drum herum.
Nio, meine kleine Katze, macht sich gut. Sie ist jetzt 7 Monate alt und wir warten irgendwie die ganze Zeit drauf, dass sie anfängt, sich maunzend über den Boden zu rollen und lauter Kater vor unserer Tür stehen. Aber ich lasse sie nicht vor die Tür, bevor sie nicht kastriert ist. Das wäre mir sonst zu riskant.
Vor ein paar Tagen hat unser Hund, Juno, sich in unbedingt in Scheiße wälzen müssen... igitt! Wir mussten sie duschen, weil es mit dem Waschlappen nicht abging. Seither nenne ich sie irgendwie immer wieder Stinkerchen, aus dem naheliegenden Grund, dass sie wirklich gestunken hat bis zum Himmel.
Sonst ist bei mir eig. nichts bemerkenswertes vorgefallen und ich habe gerade nicht die Motivation, übers Schreiben und Spielen usw. zu fachsimpeln. Vielleicht ein andermal ja.
My 5 Cents
Andauril
Montag, 24. Dezember 2012
Weil ich grad so lustig bin...
Ich habe ein wenig vor mich hin gedazled und dabei kamen folgende Bilder heraus, die ich hier einfach mal frech reinstelle um so ein bisschen Werbung für meine Schreibe zu machen.
Zu Mondbrut
Celia Amadi (Vampirin) und Alex Johnson (Werwolf)
Willow - als Mensch und in normaler Pumagestalt (ihre Mondgestalt wäre größer)
Celia Amadi ... und der Kerl, der ihr Snack wird...
Zu Caccia a Venezia
Marcia und Ezio in Firenze (1476)
Zu A piece of trouble
Yakon:kwetsitsho und ihr Bruder Ronhkateròroks
Zwar nicht gedazled, dafür aber gezeichnet:
Cover zu "A piece of trouble" - Sitsho und Connor
Yakon:kwetsitsho, auch Sitsho genannt
Diese Bilder zu erstellen, v.a. die von Mondbrut, haben in mir irgendwie wieder das Feuer geweckt, da endlich weiter zu schreiben. Schließlich liegt mir verdammt viel an der Story und ich denke, ich werde das ein oder andere Kapitel in den Ferien fertig bekommen :)
Das nächste Kapitel von "A piece of trouble" wird demnächst auch in Angriff genommen. Caccia a Venezia ist eingeplant, mal schauen, wann ich da weiterschreibe. Sicher noch in den Ferien, hab ja genug Zeit.
Betrachtet die Bilder als kleines Weihnachtsgeschenk an treue Leser :)
My 5 Cents
Eure Andauril
Samstag, 22. Dezember 2012
Der Weltuntergang...
... zumindest für mich ist bereits eingetreten.
Aber um es klar zu stellen: Es ist ein Weltuntergang im übertragenen Sinne.
Im FF.de-Forum gibt es einen Thread namens "Gründe zum Wegklicken" und ich glaube noch irgendeinen anderen, der zum Thema hat, was einen dazu bringt, erst gar nicht reinzuklicken. Bei mir ist gerade beides eingetreten.
Meine Gründe zum Wegklicken: Logikfehler und Schreibfehler schon im ersten Kapitel. Schlechter Stil... sowas eben. Denn im ersten Kapitel kann man ja meist noch nicht sagen, ob da Sues auftauchen oder die Story mies ist.
Meine Gründe, eine Story gar nicht erst anzuklicken: Rechtschreibfehler schon im Titel und/oder KB. Verjagt mich besonders bei englischen Titeln, das wirkt gleich doppelt mindermittelt. Ich meine, wen man schon einen englischen oder sonstwie fremdsprachigen Titel wählt, dann sollte man den zumindest richtig schreiben, und wenn man das nicht kann, soll man es einfach lassen. Alles andere ist bloß peinlich!
Jedenfalls, ich besuchte gerade nichtsahnend und unschuldig und voller naiver Hoffnung die Assassin's Creed Kategorie auf FF.de und siehe da: Eine neue FF. Ich habe drauf geklickt, irgendwie mache ich das immer, in der Hoffnung, da eine gute FF zu finden, denn seit Pooky "Deception" von der Seite genommen hat finde ich einfach keine gute Ezio-Story mehr. Und das da noch was gutes Neues kommt über Ezio bezweifle ich langsam... Aber ich habe die Hoffnung zumindest nicht aufgegeben, dass es zumindest zu Connor irgendwann eine gute FF geben wird.
Sorry, bin abgeschweift. Also, ich klicke da drauf auf diese neue FF... ca. 100 Worte und nein, kein Drabble. Ich musste nur kurz drüberlesen und wusste... meine Gründe fürs Wegklicken sind erfüllt. Grausam, ganz grausam. Kaum bin ich aus der FF geflüchtet, werfe ich einen Blick auf den Titel... anfangs las ich "Nothing is true, everything is permitted". Nur, das das nicht der Titel ist! Der richtige Titel der FF lautet nämlich: Nothing is true, everithiyng is permitted. Erinnert sich noch wer, was ich über falsch geschriebene fremdsprachige Titel geschrieben habe?
Wenn ich den Titel genauer gelesen hätte, hätte ich diese Bedrohung des ohnehin bereits sinkenden Niveuas der AC-Kategorie niemals angeklickt! Schlimm! Ich begreife nicht, warum mir das nicht gleich am Anfang aufgefallen ist! Ich könnte kotzen... Macht es weg! Macht es weg! Da bekommt man doch Augenkrebs von!
Ich meine, Schreibfehler können ja passieren, aber das... das muss doch nicht sein! Sowas fällt doch selbst einem Blinden mit Krückstock auf. Sowas kann man doch korrigieren! Und das man das einfach so stehenlassen kann... für jeden offensichtlich. Im Titel! Ich meine, gerade den Titel würde ich besonders gründlich nach Fehlern absuchen. Der ist ja schließlich das Erste, was der potenzielle Leser von der Geschichte zu sehen bekommt.
Eine solche Faulheit und Dummheit kann ich nicht verstehen. Muss ich auch nicht, oder?
Jedenfalls, my 5 Cents für heute, Rand over and out!
mlg
Andauril
P.S.: Ich lebe noch, die Welt existiert noch, es ist 0 Uhr. Ich hab's gewusst.
Aber um es klar zu stellen: Es ist ein Weltuntergang im übertragenen Sinne.
Im FF.de-Forum gibt es einen Thread namens "Gründe zum Wegklicken" und ich glaube noch irgendeinen anderen, der zum Thema hat, was einen dazu bringt, erst gar nicht reinzuklicken. Bei mir ist gerade beides eingetreten.
Meine Gründe zum Wegklicken: Logikfehler und Schreibfehler schon im ersten Kapitel. Schlechter Stil... sowas eben. Denn im ersten Kapitel kann man ja meist noch nicht sagen, ob da Sues auftauchen oder die Story mies ist.
Meine Gründe, eine Story gar nicht erst anzuklicken: Rechtschreibfehler schon im Titel und/oder KB. Verjagt mich besonders bei englischen Titeln, das wirkt gleich doppelt mindermittelt. Ich meine, wen man schon einen englischen oder sonstwie fremdsprachigen Titel wählt, dann sollte man den zumindest richtig schreiben, und wenn man das nicht kann, soll man es einfach lassen. Alles andere ist bloß peinlich!
Jedenfalls, ich besuchte gerade nichtsahnend und unschuldig und voller naiver Hoffnung die Assassin's Creed Kategorie auf FF.de und siehe da: Eine neue FF. Ich habe drauf geklickt, irgendwie mache ich das immer, in der Hoffnung, da eine gute FF zu finden, denn seit Pooky "Deception" von der Seite genommen hat finde ich einfach keine gute Ezio-Story mehr. Und das da noch was gutes Neues kommt über Ezio bezweifle ich langsam... Aber ich habe die Hoffnung zumindest nicht aufgegeben, dass es zumindest zu Connor irgendwann eine gute FF geben wird.
Sorry, bin abgeschweift. Also, ich klicke da drauf auf diese neue FF... ca. 100 Worte und nein, kein Drabble. Ich musste nur kurz drüberlesen und wusste... meine Gründe fürs Wegklicken sind erfüllt. Grausam, ganz grausam. Kaum bin ich aus der FF geflüchtet, werfe ich einen Blick auf den Titel... anfangs las ich "Nothing is true, everything is permitted". Nur, das das nicht der Titel ist! Der richtige Titel der FF lautet nämlich: Nothing is true, everithiyng is permitted. Erinnert sich noch wer, was ich über falsch geschriebene fremdsprachige Titel geschrieben habe?
Wenn ich den Titel genauer gelesen hätte, hätte ich diese Bedrohung des ohnehin bereits sinkenden Niveuas der AC-Kategorie niemals angeklickt! Schlimm! Ich begreife nicht, warum mir das nicht gleich am Anfang aufgefallen ist! Ich könnte kotzen... Macht es weg! Macht es weg! Da bekommt man doch Augenkrebs von!
Ich meine, Schreibfehler können ja passieren, aber das... das muss doch nicht sein! Sowas fällt doch selbst einem Blinden mit Krückstock auf. Sowas kann man doch korrigieren! Und das man das einfach so stehenlassen kann... für jeden offensichtlich. Im Titel! Ich meine, gerade den Titel würde ich besonders gründlich nach Fehlern absuchen. Der ist ja schließlich das Erste, was der potenzielle Leser von der Geschichte zu sehen bekommt.
Eine solche Faulheit und Dummheit kann ich nicht verstehen. Muss ich auch nicht, oder?
Jedenfalls, my 5 Cents für heute, Rand over and out!
mlg
Andauril
P.S.: Ich lebe noch, die Welt existiert noch, es ist 0 Uhr. Ich hab's gewusst.
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Alt und jung, Frau oder Mann
Beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass ich doch recht starke Unterschiede mache - vom Gefühl her - zwischen Prosa/Freie Arbeiten und Fanfiktions. Bei Freien Arbeiten habe ich irgendwie nie das Gefühl, der weibliche Charakter, den ich gerade verzapfe, ist eine Sue. Und weibliche Charaktere liegen mir dort auch viel mehr. Meine Lieblingscharaktere in meinen eigenen Freien Arbeiten sind meistens weiblich - Winona, die Werwölfin aus Mondbrut, z.B., ist eine meiner Lieblinge. Sie ist tough und wild und hat einiges auf dem Kasten, aber ich habe nicht das Gefühl - nicht einmal gehabt - sie könnte eine Sue sein. Sie und ihre weiblichen Mit-Mondbrut-Chars gehen mir einfach locker, flockig von der Hand und fühlen sich bei jeder Zeile, die ich mit und über sie schreibe, einfach total richtig an.
Anders ist das bei Fanfictions. Wenn ich da einen weiblichen OC einbringe, kommt immer kleine Stimme in meinem Kopf auf die mir einflüstert: "Na, schreibst du da nicht gerade eine hübsche Sue?" Ich hab keine Ahnung, warum! Ich bin mir vom Verstand her total sicher, dass Marcia keine Sue ist. Sie hat Fehler. Und sie hat Fehler gemacht. Und sie ist keine Kampfmaschine. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Sitsho keine Sue ist. Aus denselben Gründen... na gut, sie kann möglicherweise besser kämpfen als Marcia, aber weyne? Ihr Hintergrund ist auch ein ganz anderer.
Also, worauf will ich hinaus?
Erstens ist mir aufgefallen, dass es bei mir oft darauf ankommt, was für eine Geschichte (FF oder FA) ich schreibe. Davon hängt ob, ob ich Männer oder Frauen beim Schreiben als angenehmer empfinde. Bei FFs liegen mir nämlich komischerweise Männer eher. Nicht nur die OC-Männer, natürlich. Auch die Canon Charaktere. Bei FAs dagegen plagt mich die Angst, meine Kerle könnten wirken wie Frauen mit Pimmeln. Verrückt, oder?
Also, wo spielt da das Alter (der Charaktere) mit rein? Ich habe von der unsinnigen Theorie gelesen, man würde seine OCs immer derselben Altersklasse anlegen (oder meistens) die man selbst hat. Der Theorie nach müsste ich also Charaktere schreiben, die so 20+/- Jahre alt sind. Ähm... nein. Ich habe solche Charaktere, zugegeben. Aber ich habe genauso viele Charaktere, die älter sind. Oder auch jünger. Ich habe sogar einen OC, der ist 73 Jahre alt, wurde im Rahmen des Deutsch-Unterichts am Gymnasium von mir erfunden (wir hatten's mit Dantons Tod und der französichen Revolution) und der Name dieses alten Herrn ist "Jacques der alte Sack". Ich finde diesen alten Kauz mittlerweile richtig klasse. Überlege sogar, ob ich ihn in eine meiner Storys einbaue. Eigentlich würde er recht gut in meine AC3-FF passen, so als Nebencharakter... :D
Jedenfalls, nein, ich kann nicht zustimmen. Man schreibt nicht automatisch Charaktere, die ungefähr so alt sind wie man selbst. Ich habe tatsächlich bereits Charaktere aller Altersklassen geschrieben. Und mir liegen Charaktere, die älter sind als ich, glaube ich sogar besser als Charaktere, die genauso alt sind wie ich oder jünger.
Ich finde, man sollte sein eigenes Alter außer Acht lassen, wenn man Charaktere schreibt. Der Charakter wird einem schon mitteilen, wie alt er ist. Meine Charaktere jedenfalls tun das regelmäßig! Logan ist 25 Jahre alt, Winona 38 (auch wenn sie jünger aussieht, Werwölfe altern langsamer), Marcia ist genauso alt wie Ezio... Irgendwie ergibt sich das von selbst. Einen Charakter zwanghaft jünger oder älter zu machen, damit er das eigene Alter +/- ein, zwei Jahre hat, halte ich für Schwachsinn. Das kann gar nicht funktionieren. Übrigens sollte man auch keinen Charakter zwanghaft zu jung machen, wenn man diese Altersklasse nicht schreiben kann (ja, ich schaue dich, Frau Stephenie Meyer!).
Genauso ist das mit Männlein oder Weiblein. Der Charakter wird in unserem Kopf doch eigentlich mitsamt seinem Geschlecht geboren, oder? Also macht ihn nicht zum Kerl, damit eure Heldengruppe aus 2 Männern und 2 Frauen besteht. Wenn es 3 Frauen und 1 Kerl sind, weil es in eurem Kopf eben 3 Frauen geworden sind, sollte man das nicht ändern, den Charakter nicht geschlechtsumwandeln. Am Ende fühlt sich das nur falsch an, und das kann es nicht sein!
Es ist nur sehr seltsam, dass meine weiblichen OCs in FFs ja als Frauen geboren werden, in meinem Schädel. Und sie wollen auch keine Männer sein. Meine Sue-Angst ist trotzdem irgendwie da. Vielleicht kommt es daher, dass weibliche OCs in Fanfictions sowieso schon ein Stigma haben. Ich meine, ich merke das ja auch bei mir selbst. Ich lese in irgendeiner KB "weiblicher OC" oder sowas und sofort schlagen bei mir die Sue-Glocken Alarm. Völlig grundlos und unsinnig ist das eigentlich! Ich kann aus einer KB doch nicht herauslesen, ob dieser weibliche OC wirklich eine Sue ist. Oder ob es sich dabei nicht doch um einen interessanten, die Geschichte bereichernden Charakter handelt. Nur leider... und ich glaube da liegt der Hase im Pfeffer... sind viele der weiblichen OCs heutzutage, insbesondere im AC-Fandom, wo ich derzeit hauptsächlich meine FFs schreibe, tatsächlich Sues (warum, warum nur? Warum müsst ihr Altair, Ezio und Connor mit Sues quälen? Haben die armen Jungs denn nicht schon genug ertragen müssen?). Und da hat man natürlich Angst, am Ende desselben Verbrechens bezichtigt zu werden bzw. dasselbe Verbrechen zu begehen.
Dabei ist an weiblichen OCs doch erstmal gar nichts Schlimmes. Ich meine, es gibt sowieso zu wenig weibliche Charaktere als Hauptpersonen - es sei denn, es sind Liebesromanzen... *grausel*. V.a. in Games sind weibliche HCs ja irgendwie noch recht selten, leider. Da haben wir Tomb Raider und Kate Archer und Scarlett auf Venetica und Alice aus Resident Evil... mehr fallen mir echt nicht ein. Während männliche Charaktere viel häufiger anzutreffen sind (was ich generell ja nicht schlecht finde, ich wünsche mir ja nicht weniger männliche, sondern mehr weibliche HCs). Und deswegen (auch) bereichere ich ja so gerne v.a. die Gamessparte durch weibliche HCs oder Antagonistinnen (ohne den männlichen dabei den Platz wegzunehmen).
Ich muss meine dämliche Sue-Angst endlich abstellen. Die steht mir nur im Weg und ist nicht im mindesten hilfreich! Gibt mir da jemand Recht?
Jedenfalls...
my 5 Cents für heute.
mlg
Andauril
P.S.: Mal schauen, ob die Welt morgen tatsächlich untergeht. Ich persönlich glaub ja nicht daran. Aber wenn ich morgen von einem gigantischen Meteoriten erschlagen werde, ändere ich vielleicht meine Meinung doch noch.
Anders ist das bei Fanfictions. Wenn ich da einen weiblichen OC einbringe, kommt immer kleine Stimme in meinem Kopf auf die mir einflüstert: "Na, schreibst du da nicht gerade eine hübsche Sue?" Ich hab keine Ahnung, warum! Ich bin mir vom Verstand her total sicher, dass Marcia keine Sue ist. Sie hat Fehler. Und sie hat Fehler gemacht. Und sie ist keine Kampfmaschine. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Sitsho keine Sue ist. Aus denselben Gründen... na gut, sie kann möglicherweise besser kämpfen als Marcia, aber weyne? Ihr Hintergrund ist auch ein ganz anderer.
Also, worauf will ich hinaus?
Erstens ist mir aufgefallen, dass es bei mir oft darauf ankommt, was für eine Geschichte (FF oder FA) ich schreibe. Davon hängt ob, ob ich Männer oder Frauen beim Schreiben als angenehmer empfinde. Bei FFs liegen mir nämlich komischerweise Männer eher. Nicht nur die OC-Männer, natürlich. Auch die Canon Charaktere. Bei FAs dagegen plagt mich die Angst, meine Kerle könnten wirken wie Frauen mit Pimmeln. Verrückt, oder?
Also, wo spielt da das Alter (der Charaktere) mit rein? Ich habe von der unsinnigen Theorie gelesen, man würde seine OCs immer derselben Altersklasse anlegen (oder meistens) die man selbst hat. Der Theorie nach müsste ich also Charaktere schreiben, die so 20+/- Jahre alt sind. Ähm... nein. Ich habe solche Charaktere, zugegeben. Aber ich habe genauso viele Charaktere, die älter sind. Oder auch jünger. Ich habe sogar einen OC, der ist 73 Jahre alt, wurde im Rahmen des Deutsch-Unterichts am Gymnasium von mir erfunden (wir hatten's mit Dantons Tod und der französichen Revolution) und der Name dieses alten Herrn ist "Jacques der alte Sack". Ich finde diesen alten Kauz mittlerweile richtig klasse. Überlege sogar, ob ich ihn in eine meiner Storys einbaue. Eigentlich würde er recht gut in meine AC3-FF passen, so als Nebencharakter... :D
Jedenfalls, nein, ich kann nicht zustimmen. Man schreibt nicht automatisch Charaktere, die ungefähr so alt sind wie man selbst. Ich habe tatsächlich bereits Charaktere aller Altersklassen geschrieben. Und mir liegen Charaktere, die älter sind als ich, glaube ich sogar besser als Charaktere, die genauso alt sind wie ich oder jünger.
Ich finde, man sollte sein eigenes Alter außer Acht lassen, wenn man Charaktere schreibt. Der Charakter wird einem schon mitteilen, wie alt er ist. Meine Charaktere jedenfalls tun das regelmäßig! Logan ist 25 Jahre alt, Winona 38 (auch wenn sie jünger aussieht, Werwölfe altern langsamer), Marcia ist genauso alt wie Ezio... Irgendwie ergibt sich das von selbst. Einen Charakter zwanghaft jünger oder älter zu machen, damit er das eigene Alter +/- ein, zwei Jahre hat, halte ich für Schwachsinn. Das kann gar nicht funktionieren. Übrigens sollte man auch keinen Charakter zwanghaft zu jung machen, wenn man diese Altersklasse nicht schreiben kann (ja, ich schaue dich, Frau Stephenie Meyer!).
Genauso ist das mit Männlein oder Weiblein. Der Charakter wird in unserem Kopf doch eigentlich mitsamt seinem Geschlecht geboren, oder? Also macht ihn nicht zum Kerl, damit eure Heldengruppe aus 2 Männern und 2 Frauen besteht. Wenn es 3 Frauen und 1 Kerl sind, weil es in eurem Kopf eben 3 Frauen geworden sind, sollte man das nicht ändern, den Charakter nicht geschlechtsumwandeln. Am Ende fühlt sich das nur falsch an, und das kann es nicht sein!
Es ist nur sehr seltsam, dass meine weiblichen OCs in FFs ja als Frauen geboren werden, in meinem Schädel. Und sie wollen auch keine Männer sein. Meine Sue-Angst ist trotzdem irgendwie da. Vielleicht kommt es daher, dass weibliche OCs in Fanfictions sowieso schon ein Stigma haben. Ich meine, ich merke das ja auch bei mir selbst. Ich lese in irgendeiner KB "weiblicher OC" oder sowas und sofort schlagen bei mir die Sue-Glocken Alarm. Völlig grundlos und unsinnig ist das eigentlich! Ich kann aus einer KB doch nicht herauslesen, ob dieser weibliche OC wirklich eine Sue ist. Oder ob es sich dabei nicht doch um einen interessanten, die Geschichte bereichernden Charakter handelt. Nur leider... und ich glaube da liegt der Hase im Pfeffer... sind viele der weiblichen OCs heutzutage, insbesondere im AC-Fandom, wo ich derzeit hauptsächlich meine FFs schreibe, tatsächlich Sues (warum, warum nur? Warum müsst ihr Altair, Ezio und Connor mit Sues quälen? Haben die armen Jungs denn nicht schon genug ertragen müssen?). Und da hat man natürlich Angst, am Ende desselben Verbrechens bezichtigt zu werden bzw. dasselbe Verbrechen zu begehen.
Dabei ist an weiblichen OCs doch erstmal gar nichts Schlimmes. Ich meine, es gibt sowieso zu wenig weibliche Charaktere als Hauptpersonen - es sei denn, es sind Liebesromanzen... *grausel*. V.a. in Games sind weibliche HCs ja irgendwie noch recht selten, leider. Da haben wir Tomb Raider und Kate Archer und Scarlett auf Venetica und Alice aus Resident Evil... mehr fallen mir echt nicht ein. Während männliche Charaktere viel häufiger anzutreffen sind (was ich generell ja nicht schlecht finde, ich wünsche mir ja nicht weniger männliche, sondern mehr weibliche HCs). Und deswegen (auch) bereichere ich ja so gerne v.a. die Gamessparte durch weibliche HCs oder Antagonistinnen (ohne den männlichen dabei den Platz wegzunehmen).
Ich muss meine dämliche Sue-Angst endlich abstellen. Die steht mir nur im Weg und ist nicht im mindesten hilfreich! Gibt mir da jemand Recht?
Jedenfalls...
my 5 Cents für heute.
mlg
Andauril
P.S.: Mal schauen, ob die Welt morgen tatsächlich untergeht. Ich persönlich glaub ja nicht daran. Aber wenn ich morgen von einem gigantischen Meteoriten erschlagen werde, ändere ich vielleicht meine Meinung doch noch.
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